Erfolgsgeschichten

Monika Michaelis-Autsch
52 Jahre, 3 Kinder, Agraringenieurin, verheiratet

Abi, Studium Abschluss Agraringenieurin und Arbeit – bis ich 1996 mein erstes Kind geboren habe, es folgten noch zwei. Mittlerweile sind sie erwachsene Teenager. Irgendwann stellte sich mir die Frage: Hausfrau, Mutter und Ehefrau – das kann nicht alles gewesen sein. Wie kann ich über meine Familie hinaus wieder aktiv werden?

In der regionalen Presse las ich einen Artikel: das IMBSE in Schwerin stellte ein ESF-Projekt vor. Frauen, die wegen der Familie ihren Beruf aufgegeben haben, erhalten in diesem Projekt die Möglichkeit, den Wiedereinstieg zu meistern. Ich fühlte mich schon angesprochen, aber bin ich vielleicht schon zu alt dafür, was will ich eigentlich machen, denn in meinem alten Beruf besteht hier keine Arbeitsmöglichkeit. Fragen über Fragen! Mit all meinem Mut habe ich dann doch den Kontakt zum IMBSE in Schwerin gesucht: Fragen kostet ja nichts!

Zielfindung, Kompetenzfeststellung, verschiedene Gruppen- und Einzelcoachings waren schon notwendig, um Mut zu schöpfen und neue Herausforderungen anzunehmen.

Mein ehrenamtliches Engagement an der Schule, die meine Kinder besuchen bzw. besucht haben, war dann irgendwie der Auslöser: ein sehr konkretes Beratungsgespräch und ein Gespräch mit dem Schulleiter festigten meinen Entschluss: Ich absolvierte eine berufs- und arbeitspädagogische Qualifikation nach der Ausbilder- Eignungsverordnung. Die Prüfung vor der IHK zu Schwerin habe ich bestanden. Seit Januar 2013 arbeite ich nun mit steigender Tendenz auf selbstständiger Basis an der Schule meiner Kinder – aus meinem Ehrenamt wurde meine Arbeit. Das Schöne ist, dass ich nun schon ein Jahr tätig bin und die Nachhaltigkeit meines Weges spüre – es war richtig. Darauf bin ich stolz und ich habe trotzdem genug Zeit für alles andere zum Thema Familie.

Sehr wichtig war auf diesem Weg die kontinuierliche Ermutigung durch das IMBSE auch Wege zu gehen, die sich vom ehemals beruflichen Werdegang nicht unbedingt aufdrängen. Der regelmäßige Input durch die IMBSEMitarbeiterinnen führte mich zu neuen Erfahrungen, die sich insgesamt positiv auf mich, mein Arbeitsumfeld und natürlich auch auf meine Familie auswirken. Die Nachhaltigkeit und ausdauernde Intensiv-Beratungen prägten und stärkten meine Persönlichkeit. Es war eine Bereicherung, die ich nicht missen möchte.


 
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